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SDSL Router – Informationen & Tipps

Router für SDSL finden überall dort Verwendung, wo im Up- und Downstream gleiche Geschwindigkeiten benötigt werden. Herkömmliche ADSL-Verbindungen bieten zwar hohe Downloadgeschwindigkeiten, gestatten jedoch nur deutlich geringere Upload-Transfers. Dagegen erfolgt die Datenübertragung bei SDSL-Geräten in beiden Richtungen mit der gleichen Transferrate. Damit eignen sich spezielle SDSL- und SHDSL-Router vor allem zur Anbindung von Außenstellen an zentrale IT-Infrastrukturen von Unternehmen.

Eigenschaften von SDSL-Routern

Router für SDSL haben gerade einmal die Ausmaße eines Buches. Die meisten Modelle verfügen neben der eigentlichen Router-Funktionalität über einen kleinen Switch. Ausgestattet mit eigener Elektronik, können die Geräte von einer Workstation aus über ein Web-Interface administriert werden. Zum Teil sind die Router über eine serielle RS-232-Schnittstelle an ein Terminal angeschlossen, über welches sie sich konfigurieren lassen.

Erfolgt die Administration über einen Webbrowser, kann die Installation plattformunabhängig von den unterschiedlichsten Betriebssystemen aus erfolgen. Zur Energieversorgung besitzen die Router ein externes Netzteil. Eine eingebaute Pufferbatterie gewährleistet, dass getätigte Konfigurationen weder bei einer Trennung vom Stromnetz noch beim Ausschalten verlorengehen. Für gewöhnlich werden die Router stationär aufgestellt. Die Gehäuse bestehen meist aus Kunststoff und sind nicht gesondert versiegelt. Daher eignen sich die Geräte nicht für den Betrieb in einer witterungsabhängigen Umgebung.

Die Ausstattung von Routern für SHDSL und SDSL beinhaltet zahlreiche Komfort-Merkmale. Größtenteils bieten sie neben dem NAT-Support auch die Auto-Negotiating angeschlossener Komponenten, einen Bridge-Modus, VPN, VLAN und einen Paketfilter. Zudem sind in nahezu alle Servergeräte auch ein DHCP-Server und zum Teil auch ein RADIUS-Server für die Authentifizierung eingebaut. Darüber hinaus verfügen die meisten dieser Router über die Möglichkeit des Loadbalancing, welches eine Lastenverteilung zwischen verschiedenen IP-Adressen, Diensten und Sitzungen ermöglicht. Hochwertige Router bieten außerdem zwei WAN-Anschlüsse, die beim Ausfall einer DSL-Leitung das fließende Umschalten auf eine zweite Leitung erlauben. Dies ist besonders in Hochverfügbarkeitsumgebungen von großer Bedeutung.

Wie bei anderen Verbindungsarten hängt die Transfergeschwindigkeit auch bei SDSL von der MTU (Maximum Transmission Unit) ab. Ist dieser Wert falsch eingestellt, kann er den SDSL-Anschluss stark ausbremsen. Daher sollte dieser Wert an den jeweiligen Provider angepasst werden. Das geschieht üblicherweise über die Weboberfläche des Routers.

Welche dieser Optionen beim Router aber tatsächlich zur Verfügung stehen, ist vom jeweiligen Provider abhängig, der die Hardware zur Verfügung stellt.

SDSL-Router mit WLAN und Switch

Viele Geräte, darunter die SDSL-Router von Cisco, stellen eine WLAN-Funktionalität bereit. Diese unterstützt meist die gängigen Standards 802.11a/b/g/n mit den dazugehörigen Verschlüsselungs- und Authentifizierungsmechanismen. Neue Modelle liefern teilweise auch Unterstützung für den Standard 802.11ac. Sie besitzen zwei bis drei Antennen, die sich mit Hilfe von standardisierten Gewindeverbindungen am Router befestigen und ausrichten lassen. Hochwertige SDSL- und SHDSL-Router ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb von zwei WLANs im 2,4-GHz-und 5-GHz-Frequenzband. Im Bedarfsfall können diese Dual-Band-Geräte auch im Bridge-Modus betrieben werden. Auf diese Weise ist die Zusammenfassung aller Netze im gleichen Adressraum zu einem Gesamtnetz realisierbar.

In höherwertigen Routern ist oftmals auch ein kleiner Vier- oder Fünf-Port-Switch eingebaut. Auf der LAN-Seite wird Fast Ethernet meist mit 100 Mbit/s, Gigabit-Ethernet sogar mit einem Gbit/s maximaler Transfergeschwindigkeit unterstützt. Um auch ältere Netzwerk-Komponenten nutzen zu können, bieten grundsätzlich alle Router das Auto-Negotiating an, welches die Verbindungsgeschwindigkeit der angeschlossenen Geräte automatisch ermittelt. Weitere externe Switches lassen sich über einen Anschluss zur Kaskadierung mit dem Router verbinden. Dies ist vor allem in größeren IT-Umgebungen nützlich. Sollte der Provider keinen Router zur Verfügung stellen, ist es sehr wichtig, dass Sie sich für hochwertige Geräte entscheiden, da sonst im Falle einer Störung die Behebung des Problems deutlich erschwert wird.

Hochwertige Geräte sind mit USB-Anschlüssen ausgestattet, mit denen sich 3G/4G-Modems am Router betreiben lassen. Dies ermöglicht im Falle von Leitungsdefekten den drahtlosen Internetzugang via UMTS/HSPA- oder LTE-Netz. Entsprechende Modelle haben teilweise auch eigene Printserver eingebaut, deren Konfiguration bequem per Webbrowser durchgeführt werden kann. Dadurch ist die Nutzung nicht netzwerkfähiger, über den USB-Bus angeschlossener Drucker im gesamten Intranet möglich.

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